Naturhaardecken

Naturhaardecken1Naturhaardecken bestehen aus Schurwolle, Kamelhaar oder Cashmere. Wildseide (nur für Sommerdecken) ist zwar kein Haar, zählt aber aufgrund seiner Eigenschaft auch in diese Kategorie.

Allen Naturhaardecken ist gemeinsam, daß Sie ein gutes Wärmerückhaltevermögen haben und gleichzeitig sehr gut Feuchtigkeit aufnehmen und ableiten können. Sie sind deshalb für Rheumatiker und alle Menschen, die im Schlaf zum Schwitzen neigen, am besten geeignet.

Außerdem besitzen die Naturhaare eine temperaturausgleichende Wirkung. Wenn sich in der Betthöhle zuviel Wärme staut, dann leiten die Naturhaare die Wärme verstärkt nach außen ab: Die natürliche Klimaanlage im Bett. Die Tiere gleichen so die natürlichen Temperaturschwankungen (beim Kamel in der Wüste sind 50° C Temperaturunterschied zwischen Tag und Nacht keine Seltenheit) aus.

Naturhaardecken2Als Füllung für Naturhaardecken werden heute meist die Edelhaare Kamelhaar und Cashmere verwandt. Im Vergleich zur Schurwolle sind sie feiner und glatter: Das bedeutet, daß die Decke entsprechend leichter wird und weniger zum Verfilzen neigt (eine Schurwolldecke wird durch das Verfilzen der stark gekräuselten Haare im Gebrauch deutlich brettiger).

Pflege: Naturhaardecken sind meist nur chemisch zu reinigen, bitte beachten Sie die Pflegekennzeichnung an Ihrem Bett. Die Reinigung sollte allerdings nur nach Jahren des Gebrauchs bzw. wenn unbedingt notwendig durchgeführt werden, da dabei den Naturhaaren auch ihr natürliches Wollfett entzogen wird – die Haare werden spröde und verlieren Ihre Elastizität und Feuchtigkeitsableitungsfähigkeit – die Decke verliert an Qualität.

seidenspinnerFür Hausstauballergiker sind Naturhaardecken vor allem aufgrund der eingeschränkten Reinigungsmöglichkeiten nicht empfehlenswert.